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Vaters Liebesbrief
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Die Deutschen kommen zurück

Heidi erzählt



Der Herr hatte mir klar gezeigt, nach zwölf Jahren in Asien und drei Jahren in England ist jetzt Seine Zeit für uns in Mosambique.

Aber nach 16 Jahren vollzeitliche Missionarsarbeit, war ich ausgebrannt.

Jedes mal wenn Rolland und ich von einem Land zum anderen umsiedelten, fühlten wir uns geleitet alles wegzugeben, einschließlich unserer Fahrzeuge und Gebäude. Wir sind mit nichts nach Mosambique gegangen und wir hatten nie versucht Unterhalt zu erheben oder uns Beschwert. Ich empfand, der Herr leitete mich verletzte, obdachlose und sterbende Kinder von den Straßen Maputo´s aufzunehmen, nach ein paar Monaten hatte ich Hunderte von ihnen. Es war eine Herausforderung jeden Tag die Kinder zu ernähren. Der korrupte Bürokratismus in dem Ministerium für Schulbildung belästigten mich täglich. Obwohl ich mit Freude erfüllt war, endlich der ärmsten Nation der Erde dienen zu dürfen, schienen die täglichen Existenzhürden all meine Energie auszupressen. Ich war bis auf die Knochen erschöpft.

Als Rolland aus Toronto zurückkam, war er so nett! Er kaufte mir Blumen und teilte mir beharrlich mit, wie sehr er mich liebte. Ich wusste, ich musste selbst nach Toronto gehen. Durch die extremen Lebensbedingungen in Mosambique wurde ich oft krank. Einmal endete ich mit Lungenentzündung im Krankenhaus, als Rolland mich besuchte, öffnete er eine Broschüre über eine bevorstehende Heilungskonferenz in Toronto. Trotz enormer Missbilligung der Ärzte verließ ich das Krankenhaus und stieg in ein Flugzeug.

Unser Flug landete in Kalifornien zwischen und sofort musste ich wieder in das Krankenhaus. Jetzt empfand ich es sehr schwer zu atmen. Aber ich war verzweifelt hungrig nach Gott. Ich wollte mehr von Ihm als nur das Leben selbst. Als ich mich aus dem Krankenhaus befreite, erklärten mir die Ärzte, sie sind nicht mehr für mich verantwortlich. Ich schleppte mich wiederum in ein Flugzeug, in Toronto angekommen hielt ich mich in einem Ruhe- und Erneuerungshaus für ausgebrannte Missionare auf!



Obwohl ich durch meine Atemnot unfähig war zu singen, war ich während der ersten Veranstaltung von dem Lobpreis und der Gegenwart Gottes, die diesen Ort durchdrang, überwältigt.





An einer Stelle im Gottesdienst wusste ich, ich war total und unmittelbar geheilt. Ich fing normal zu atmen an, zu singen und tanzen. Ich war mit unbeschreiblicher Freude erfüllt. Als sie nach Zeugnissen fragten, ging ich vor. Ich erzählte ihnen, was Gott getan hatte und dann begannen Mitglieder des Gebetsteams für mich zu beten. Als sie beteten traf mich Gottes Windstoß. Ich lag stundenlang auf dem Boden.

Ich sah eine Vision von Jesus. Ich sah Sein Gesicht. Ich sah Seine brennenden Augen der Liebe, die meine Seele durchdrangen. Ich sah Seinen gebrochenen, zerschundenen Körper. Tausende Kinder umgaben Jesus. Ich fing an zu weinen und zu schreien: Nein, nein, es sind zu viele!

Der Herr erwiderte: Schau in meine Augen! Als ich in Sein Gesicht sah, zerschmolz mein Herz. Er reichte mir ein Stück Seines gebrochenen, zerschundenen Körpers und sagte: Gib es ihnen zu essen! Sein Körper wurde in meiner Hand zu Brot. Ich gab es jedem Kind und jeder aß. Jesus sagte: Ich starb, damit immer genügend da sein wird.

Wieder sagte Er: Schau in meine Augen! und Er reichte mir eine Tasse mit Blut und Wasser, die aus Seiner Seite flossen. Ich wusste, es war eine Tasse mit Bitterkeit und Freude. Als erstes trank ich es, dann gab ich es den Kindern und sie tranken alle ihren Anteil. Noch einmal sprach Er: Ich starb, damit immer genügend da sein wird.

Nachdem du Sein Gesicht gesehen hast, kannst du nicht mehr der selbe sein. Von diesem Tag an, habe ich niemals Nein zu einem Waisenkind, einem verlassenem oder sterbendem Kind gesagt. Ich nahm sie einfach alle. Denn Er versprach, es wird immer genügend vorhanden sein.



Auf der Konferenz, während einem speziellen Treffen für Pastoren, fragte mich Torontomitglied Sharon Wright, ob sie mit mir beten könnte. Es war das gesalbteste Heilungsgebet, das ich jemals empfangen habe. Sie hielt mich in ihren Armen und Gottes Herz diente ruhig meinem erschöpften, ausgebrannten Leben. Ich wusste Vater Gott liebte mich weil ich war und nicht wegen dem was ich tat. Und ich war tief verändert. Es gibt keine Worte, die beschreiben, wie viel es für mich in dieser Zeit bedeutete. Sie muss für mich über eine Stunde gebetet haben. Das jemand so eine lange Zeit für mich betet, habe ich noch nie erlebt. Ich erfuhr etwas über soaking prayer (die Gegenwart Gottes zu genießen und aufzusaugen) und seit dem wurde ich ein Aufsauger.

Als ich nach Hause kam erwartete ich, dass sich alles ändert. Ich konnte nicht abwarten Tausende Kinder im Zentrum zu sehen. Ich fing an Pläne über den Bau neuer Schlafsäle zu schmieden. Aber einige Wochen nach meiner Rückkehr wurden wir zu einer 48-stündigen Zwangsräumung verpflichtet. Eine marxistische Splittergruppe vom Ministerium für Schulbildung sagte uns, es steht uns nicht zu, Gott im Regierungseigentum anzubeten! Wir waren vernichtet. Wir hatten keinen Ort, wo wir mit 320 Kindern hingehen konnten. Ich lernte, es gab einen $ 20 Vertrag über meinem Leben (ich habe immer gesagt, ich bin mehr als $ 20 Wert!). Rolland, ich und unsere zwei Kinder mussten während der Nacht ohne unsere Habseeligkeiten fliehen. Hunderte von unseren Kindern widersetzten sich den Regierungsdirektoren und fingen in der Cafeteria an zu singen und anzubeten. Sie wurden mit Stöcken geschlagen und Steine wurden gegen ihre Köpfe geschleudert. Sie fingen an die 15 Meilen barfüßig, bis zu unserem kleinen Büro in die Stadt zu gehen. Als sie es erreichten, sagten sie: Wir möchten bei dir bleiben Mama! Ich erwiderte: Es gibt keinen Ort wo wir hingehen können! Aber sie antworteten: Du sagtest es gibt immer genug!

Nachdem einige Tage lang Kinder hereinwehten, lebten über 100 Kinder überall in unserem kleinen Büro, mit einer Toilette. Da wir einschließlich unserer Töpfe und Pfannen alles verloren haben, hatten wir tagelang nichts gegessen. Eine Freundin von der Botschaft rief an um zu sagen, sie bringt Reis und Chili für unsere Familie herüber. Als sie ankam erzählte ich ihr, dass wir eine wirklich große Familie sind. Sie sagte: Nein, nein, ich kochte das für deine Familie, für vier! Ich öffnete die Tür und zeigte ihr alle Kinder und erwiderte: Jesus sagte mir, es wird immer genug vorhanden sein!

Sie war durcheinander, wollte heimgehen und mehr Essen zubereiten. Aber ich hatte etwas Getreidespeise und ihre Pfanne mit Chili und Reis. Ich bat die Kinder sich hinzusetzen, teilte Plastikschüsseln aus und begann sie zu füllen. Jedes einzelne Kind aß. Dann aßen auch Rolland und ich, Crystalyn und Elisha. Gott multiplizierte die Nahrung. Wenn wir Sein Gesicht sehen, gibt es immer genug.

Kurz nachdem wir das Zentrum verloren, wurde ich in eine große amerikanische Kirche zum predigen eingeladen, in der sie uns $ 1 Million für den Bau unseres Kinderzentrums versprachen. Ich war wie gebannt. Was für eine große Versorgung Gottes. Aber bei unserer Ankunft erhielten wir einen Brief, der festlegte, dass alle Zusagen von dieser Kirche sofort fallengelassen werden, wenn wir in irgendeiner Weise mit der Erneuerung in Toronto oder Pensacola zu tun haben.

Rolland und ich hatten eine große Entscheidung zu treffen. Wir hatten bereits Hunderte Kinder, die uns Mama und Papa nannten und wir brauchten verzweifelt ein anderes Zentrum. Wir lebten in Zelten und in beklagenswerten Zuständen. Wir beschlossen nach Toronto zu gehen und uns in den Hintergrund der Have Another Drink Konferenz zu schleichen. Wir gingen als Theologen, um zu entscheiden, ob es das Wert war unsere Geldmittel zu verlieren.



Während der ersten Veranstaltung fragte John Arnott, ob ein Ehepaar aus Mosambique anwesend ist. Wir waren entsetzt, denn wir hatten berichtet nicht dort zu sein! Wir schauten uns an und fragten was zutun sei, dann schritten wir langsam aus unseren Sitzen, vom hinteren Gebäude, hervor und gingen nach vorn. Na schön, das war mein Ende. Wir teilten kurz und bündig unser Zeugnis mit, dann fiel ich unter dem Windstoß. Elektrizität strömte durch meinen Körper und die Kraft Gottes traf mich wie ein leuchtender Blitz. Carol Arnott betete eine lange Zeit für mich. Ich bebte, ich schrie, ich rollte, ich schlug und ich lachte, als ich mit der Gegenwart und Liebe Gottes überschüttet wurde. Rolland witzelte später, es war nicht gerade die Beste Art und Weise inkognito zu bleiben.

Gottes Gegenwart war so wunderbar. Er begegnete uns von Veranstaltung zu Veranstaltung. Wir waren wieder hergestellt, motiviert und ermutigt. Alle Müdigkeit schmolz dahin. Wir sind in die Veranstaltung gekommen, haben alles verloren und wollten unsere Missionsarbeit aufgeben. Stattdessen wurden wir gewaltig für den Dienst gestärkt.

Während der Veranstaltung empfing ich eine weitere lebensverändernde Vision. Ich sah das Hochzeitsfest des Lammes. Da waren riesige lange Tische bestückt mit dem wunderschönsten Essen, dass ich je gesehen habe. Ich hörte den Herrn sagen: Wach auf, Gemeinde! Wach auf, Gemeinde! Das Fest fängt gleich an! Die Armen wurden bis jetzt nicht gerufen und mein Haus ist momentan noch nicht voll. Doch ich möchte, dass mein Haus voll ist!

Dann sah ich den Herrn Jesus auf einer Müllkippe tanzen und ich war mit Ihm. Als Er rief, folgten die Kinder und Jugendlichen und begannen mit uns zu tanzen. Gemeinsam würden Jesus und ich inne halten, sie berühren, ihre aufgedunsenen Bäuche würden flach werden und ihre infizierten Wunden geheilt sein. Ihr Haar, dass sich durch Unterernährung in braun verwandelte, würde schwarz und glänzend werden. Er legte wunderschöne, purpurfarbene, blaue, goldene und silberne Gewänder auf sie. Er führte sie vom Abfallhaufen zum Hochzeitsfest und sprach: Euer Platz ist vorn! Die hungrigen Kinder von der Müllkippe sitzen am Kopfende des Tisches. Seitdem habe ich auf Müllhaufen gearbeitet, viele Hunderte Kinder und Jugendliche sind dort dem Herrn begegnet und körperlich und geistlich mit Brot gesättigt worden.

Wir kehrten ermutigt und erfrischt nach Mosambique zurück. Unsere Arbeit schritt voran und unsere Kinder reagierten auf den Herrn. Er würde ihnen auf unterschiedlichen Wegen begegnen. Einige würden in den Himmel entrückt, wo sie mit Engeln tanzen und auf dem Schoß des Herrn sitzen. Er würde zu ihnen über ihr Leben und ihre Berufungen sprechen.

Wir gründeten zwei Gemeinden in der nähe der Hauptstadt Maputo und wurden durch all das was Gott getan hat gesegnet.

Im Januar 1998 fuhren wir zu einer Pastorenkonferenz nach Toronto, wo John Arnott und Randy Clark sprachen. John redete über Salbung und dem Gewicht der Herrlichkeit Gottes. In einer Veranstaltung fiel Gottes Gegenwart, wie eine schwere Decke flüssiger Liebe auf mich, ohne das mich jemand berührte. Ich war unfähig mich zu bewegen. Ich konnte meinen Kopf nicht hochheben und Rolland hatte mich überall hinzutragen. Ich befand mich tagelang auf dem Boden. Die herzlichen Mitarbeiter von Toronto waren sehr sensibel in der Hinsicht, dass Gottes Gegenwart auf mir war. Sie stellten einen Gebetsraum zur Verfügung, wo ich mit Gott alleine sein konnte. Ich war kaum fähig zu sprechen. Rolland kam mit mir in den Gebetsraum. Die überwältigende und heilige Gegenwart Gottes war so dicht.

Ich bat Rolland Schriftstellen zu lesen, die Gott mir aufzeigte. Als er diese las, war es, als würden die Worte direkt mein Herz öffnen. Ich sah Dinge im Wort, die ich zuvor nie verstand. Der Herr sprach zu mir über Einheit im Leib Christi und darüber wie wichtig es für Seinen Leib ist Eins zu sein. Er redete zu mir, ein Imitator Gottes zu sein und über eine Lebensführung der Liebe sowie Christus Jesus uns liebte und sich selbst für uns, als Wohlgeruch und gefälliges Opfer für Gott, hingab. Er sprach zu mir, mein Leben als lebendiges Opfer niederzulegen und ein Leben in totaler Reinheit zu führen, für Ihn allein abgesondert. Er erzählte mir über die Frucht des Geistes, über meine Beziehung zu Rolland, meine Beziehung zu meinen Kindern und unseren Mitarbeitern. Er verwandelte meine Art zu denken. Ich zog die ganze Rüstung Gottes an. Nichts würde wieder das selbe sein.

In einer Veranstaltung predigte Randy Clark davon, selbst zu sterben und von dem heiligen Feuer Gottes. Als er so eindringlich sprach, konnte ich nicht auf meinem Stuhl sitzen bleiben. Ich kümmerte mich nicht um das was andere dachten. Ich war so verzweifelt nach mehr von Gott, ich rannte nach vorne und kniete vor dem Altar. Das Feuer Gottes traf mich und ich fühlte, als ob ich buchstäblich abbrannte und starb. Ich fing an zu schreien: Ich sterbe, ich sterbe! Ich hörte den Herrn sagen: Es ist gut, ich möchte das du stirbst! Nicht wissend wo ich mich befand, ergriff Randy meine Hand und erklärte mir, dass eine apostolische Salbung auf meinem Leben liegt. Er sagte, ich werde die Blinden geheilt sehen und viele Wunderheilungen erleben. Er fragte mich: Möchtest du die Nation? Gott gibt dir eine Nation. Ich schrie: Ja! und für Stunden flutete die Kraft Gottes, wie elektrischer Strom durch meinen Körper.

Dann hörte ich den Herrn sagen: Du wirst Hunderte von Gemeinden haben! Ich begann auf den Fußboden zu schlagen und zu lachen. Das war das witzigste, was ich jemals gehört habe. Es hat uns 18 Jahre gekostet vier Gemeinden zu gründen. Wie könnten da jemals Hunderte sein? Aber ich wusste, ich hatte den Herrn gehört.



Als wir nach Mosambique zurückreisten, veränderte ich dramatisch meinen Leiterschaftsstiel. Ich übertrug anderen mehr. Ich fing an, mein Herz dem Training von nationalen Leitern zu widmen. Wir begannen neue Gemeinden zu gründen und etablierten eine Bibelschule. Obwohl ich kein strategischer Planer war, tropfte Gott Strategien in mein Herz. Unsere Bibelschule ging im Jahr über eine drei monatliche Sitzung, so das Vollzeitpastoren intensives Training empfangen können, bevor sie wieder in ihre Gemeinden zurückkehren.

Während der ersten Periode traf die Kraft Gottes die 20 Pastoren. Ich prophezeite über zwei von ihnen sie würden Tote auferwecken. Ich erklärte ihnen für jeden Toten, den sie finden können, zu beten. Als sie zur zweiten Periode kamen, berichteten sie mir, fünf Leute sind von den Toten auferstanden. Ehre sei Gott! Als die Gegenwart und Kraft Gottes unsere Pastoren erfüllten, schoss explosives Wachstum in unsere Gemeinden.

Randy hatte mehrere male für mich gebetet, dass ich sehen werde, wie Blinde ihre Sehfähigkeit erlangen, Verkrüppelte gehen, die Stummen sprechen und die Tauben hören. Ich fing an, für jede blinde Person, die ich finden konnte zu beten. Ich wusste Gott würde Seine Verheißungen erfüllen. Als ich mit meinem Mitarbeiter Tanneken und einer unserer mosambikanischen Pastoren nach Norden ging, beteten wir für eine völlig blinde Dame. Ihre Augen waren weiß. Sie fiel unter der Kraft Gottes und ihre Augen verwandelten sich von weiß, zu grau, zu braun. Sie konnte sehen!

Wir beteten für einen Jungen, der nicht fähig war zu sprechen, setzten ihn im Namen Jesu von dämonischen Kräften frei und er fing fließend an zu sprechen. Einige, die nicht hören konnten, wurde ihr Hörvermögen wieder gegeben. Die Kraft Gottes veränderte viele Menschen und komplette Dörfer wurden gerettet. Wir schlossen kleinere Gruppen und wir gaben unsere Kinder und Jugendlichen frei, mit uns auf den Straßen und Müllplätzen zu predigen. Gemeindegründung wurde so leicht. Die brandneuen mosambikanischen Pastoren empfingen übernatürliche Weisheit und Kraft. 200 Gemeinden wurden dieses Jahr gegründet. Gott hat seine Verheißungen erfüllt.

Nachdem wir nach Toronto zurückkehrten, wir waren jetzt Partner in Harvest (Partner in der Ernte), begann der Herr mehr Strategien in mein Herz zu legen. Während der Pastoren Konferenz 1999 erzählte er mir, nächstes Jahr zur gleichen Zeit werden 400 Gemeinden etabliert sein. Ich wusste nicht wie es geschehen würde. Und erneut war die Gegenwart Gottes so stark auf mir, dass ich tagelang unfähig war zu gehen. Schließlich mietete mir John Arnott einen Rollstuhl.

Als wir nach Mosambique zurück reisten, wusste ich, Gott war dabei etwas zu tun. Ich wunderte mich wie wir in Oktober 2000 400 Gemeinden sehen werden. Was als nächstes geschah, konnte sich niemand vorstellen. Am 7. Februar trafen Mosambique massive Flutwellen und schufen das schlimmste Naturdisaster in der Geschichte des Landes. Eine Million Menschen wurden Obdachlos, viele starben.

Während der Flut sprach der Herr in mein Herz und bekräftigte, dass unser Team 5.000 Menschen speisen sollte. Zu der Zeit hatten wir auf unserer lokalen Bank $ 27. Wir hatten bereits 600 Menschen pro Tag zu ernähren. 5.000 Menschen zu speisen erschien lächerlich und unmöglich, aber der Herr hatte gesagt: Es gibt immer genug! Er dehnt uns stets über unsere Fähigkeiten hinaus. Ich empfand, ich steige aus dem Boot auf das Wasser. Wenn ich meine Augen auf Jesus fixieren würde, wird nichts unmöglich sein. Wir vertrauten darauf 5.000 Leute sättigen und später 10.000 Menschen pro Tag mit frisch gebackenem Brot versorgen zu können. Ich kann bezeugen, da war immer genügend!

Seit den Fluten bewegten wir uns in Erweckung. Es benötigte vier oder fünf Stunden, um ein Dorf mit vielleicht 100 Menschen zu erreichen. Aber auf Grund des Disasters wurden Tausende und Tausende Menschen in Camps zusammengebracht. Jeden Tag waren wir in der Lage ein Team von Medizinern, Predigern und Hilfsarbeitern, mit Hubschraubern von den Vereinigten Nationen, auszusenden. Nun wurden wir in weniger als einer Stunde in Camps geflogen, wo Tausende waren, hungrig nach der Guten Botschaft. Innerhalb von sechs Wochen hatte ich die Möglichkeit über 12.000 Menschen zu dem Herrn zu führen! Wieder hat Gott seine Verheißung erfüllt. Gemeinden wurden in neuen Gebieten gegründet, im Verhältnis gesehen zwei Gemeinden pro Woche.

Der Herr gießt Seine Kraft und Gegenwart in Mosambique aus. Die Menschen sind körperlich und geistlich hungrig und jeden Tag bereitet der Herr Brot für ihre Leiber und ihre Seelen zu. Gesegnet sind die Armen im Geist, für sie ist das Königreich im Himmel. (siehe Matt. 5,3)

In Oktober 2000 wird es mehr als 400 Gemeinden in Mosambique geben! In 20 Jahren Missionsarbeit habe ich nie so einen Hunger gesehen. Es gibt frisches Brot in Gottes Haus und es ist Zeit die Armen zum Hochzeitsfest einzuladen. Es gibt immer genug.