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GEDANKEN ZUM VATERS LIEBESBRIEF 18

Dies ist ein Auszug aus den Gedanken zu Vaters Liebesbrief von Barry Adams

Copyright 2000 Gedanke 18 von 53

xIch biete Dir mehr an, als ein irdischer Vater im Stande ist anzubietenx

Matthäus 7, 9-11
9 Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete? 10 Oder wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete? 11 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!

Die meisten Väter haben ein natürliches Verlangen, ihren Kindern gute Gaben zu geben. Wenn ihre Kinder um einen Fisch bitten, geben sie ihnen dann eine Schlangen? Natürlich nicht! Wenn sie um Brot bitten, werden sie ihnen einen Stein geben? Niemals! Wir haben dieses Verlangen, weil Gott, der das Modell für Eltern ist, in jeden von uns den natürlichen Instinkt hineingelegt hat, unsere Kinder zu bevatern/bemuttern.

Während dies Gottes perfekter Plan vor dem Sündenfall war, kann heute unsere Fähigkeit, diese elterlichen Instinkte auszudrücken, wegen unserer gefallenen Natur und der sündhaften Natur jener um uns herum in unterschiedlichem Maße zerstört oder deformiert sein.

Aber die Wahrheit bleibt, egal ob wir unsere Liebe spürbar ausdrücken können oder nicht, tief in unserem Herzen trägt ein jeder von uns das Verlangen, unseren Kindern gute Gaben zu geben.

Ich weiß, dass ich meine eigenen Kinder bei vielen Gelegenheiten enttäuscht habe, und wahrscheinlich werde ich dies auch in der Zukunft tun, doch bei all meinen Schwächen und Fehlern gibt es nichts, das ich mehr will, als meine Kinder mit guten Gaben zu segnen. Ich will wirklich, dass sie Gottes Bestes in ihrem Leben haben, weil ich ihr Vater bin, und ich liebe sie mit meinem ganzen irdischen Vaterherzen.

Ich glaube, dass Gott jedem von uns dieses elterliche Fühlen gegeben hat, damit wir ein wenig erahnen können, wie Er für Seine Schöpfung fühlt. Weil er der perfekte Vater ist, ist Seine Liebe nicht durch Sünde gestört und durch selbstsüchtige Motive befleckt. Während unsere Liebe eine begrenzte Vaterliebe ist, ist Seine Vaterliebe unbegrenzt!

Wenn wir, die wir böse sind, Gottes Bestes für unsere Kinder wollen, WIE VIEL MEHR möchte Er das Beste für uns? Nimm ein Bild deines Kindes aus deiner Brieftasche und sieh, ob es dich zum Lächeln bringt. Jetzt denke an das Lachen im Gesicht deines himmlischen Vaters, wenn Er dich anschaut!

Wenn wir die natürliche Zuneigung, die wir für unsere Kinder haben, nehmen und sie mit Unendlichkeit multiplizieren, dann können wir vielleicht das unbegrenzte Vaterherz, das Gott für uns hat, erahnen. Er will uns so viel MEHR geben als unsere irdischen Eltern je könnten, wenn wir nur einfach in kindlichem Glauben zu Ihm kommen würden. Also: Warum bittest du Ihn nicht?

GEBET

Vater, ich bekenne, dass meine Beziehung zu Dir genau so war wie die zum meinem irdischen Vater. Ich dachte, Du würdest mich genau so behandeln, wie mein Vater es getan hat. Hilf mir, die Wahrheit zu sehen, dass Du mich VIEL MEHR geliebt hast, als mein irdischer Vater je konnte, denn Du bist der perfekte Vater. Ich danke Dir, dass Du Freude daran hast, mir VIEL MEHR gute Gaben zu geben als mein Vati je konnte. Deshalb komme ich jetzt mit einem offenen Herzen zu Dir, Vater, weil ich weiß, Du liebst mich und willst mir gute Gaben geben! Im Namen Deines geliebten Sohnes Jesus bete ich. AMEN.