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 | Daddys Song |
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CD Daddysong von Dennis Jernigan
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Daddysong
Der Vater wiegte sehr sanft seinen Sohn in seinen Armen. Der kleine Junge liebte es, wenn sein Vater ihn so hielt, denn er hielt ihn sehr viel. Manchmal sang der Vater für ihn wenn er ihn so hielt. Denn, ganz oft, sang der Vater ihn in den Schlaf. Aber manchmal sang der Junge seinem Vater zurück in seiner eigenen einfachen Art. Und wenn du sehr genau zuhörst, dann konntest du sie singen hören. Weißt du, sie liebten sich gegenseitig, wirklich sehr. Und sie liebten es sich gegenseitig Lieder zu singen. Der Vater ist ein guter Vater, er liebte seinen Sohn mehr als je ein Vater sein Kind geliebt hat. Mehr als der Junge ihn liebte. Und des Vaters Lied war immer süß und zart, niemals drängend oder grob. Ich will keinen anderen, denn ich liebe nur dich. Ich werde dich nie vergessen oder allein lassen. Ich liebe dich, oh wie ich dich liebe. 2x Ich will keinen anderen, denn ich habe dich nur. Ich werde dich nie vergessen oder allein lassen. Und der Junge sang und antwortete: Hier in deinen Armen will ich immer sein. Ruhig in der kostbaren Liebe, die du zu mir hast. Ich liebe dich, oh wie ich dich liebe. 2x Hier in deinen Armen will ich immer sein. Ruhend in der kostbaren Liebe, die du für mich hast. Jeden Tag rief der Vater seinen Sohn: `Sohn, komm geh mit mir in der Kühle des Abends.A Und der Junge rannte freudig, wo immer er auch war, denn er liebte diese Spaziergänge. Sie waren so voller Frieden, so erfrischend. Und weil er wußte, wenn sie weit genug gegangen waren, würde sein Papi seinen kleinen Jungen ganz nahe bei sich halten und ihn heim tragen. Und die ganze Zeit würde er singen: Ich will keinen anderen, denn ich liebe nur dich. Ich werde dich nie vergessen oder allein lassen. Und obwohl der Junge immer einschlief in seines Vaters Armen, sein Herz sang weiter: Hier in deinen Armen will ich immer sein, ruhend in der kostbaren Liebe, die du zu mir hast. Der Vater liebte es, seinem Sohn gute Gaben zu geben. Er wollte nichts, als nur das Beste für ihn. Er sorgte sich nicht nur um jedes Bedürfnis seines Sohnes, er kleidete ihn auch in den besten Kleidern. Das weiße Gewand für jeden Tag und den Mantel in vielen wunderbaren Farben, für ihre gemeinsamen Spaziergänge am Abend. Siehst du, der Vater wollte, daß jeder weiß: das war sein Sohn, den er sehr liebte. Und jeder Tag war so. Freude und Frieden, denn der Vater lebte um seine Liebe seinem Sohn auszudrücken. Und der Sohn war verzehrt in Liebe für seinen Vater. Bis zu einem Tag. Der Junge traf einen Fremden. Einen sehr schönen Fremden. Einen Menschen, viel schöner, als er bisher je kannte. Außer seinem Vater natürlich. Und dieser Fremde sprach in einem lieblichen Ton, sehr wie sein Vater. Nun er klang sehr wie sein Vater, bis hin zum Klang der Stimme. Und er sagte dem Jungen von Anderen, die mit ihm gehen wollten, genau wie sein Papi. Alles was er tun mußte war, diese neuen Freunde lieben und ihre Lieder singen. Der Junge dachte einen Moment lang nach. Das klang gut für ihn. Denn, wenn eine Liebe schon so gut war, dann kann mehr Liebe nur besser sein. Und nach all dem, einige Zeit später, begann er seine eigenen Entscheidungen zu treffen. So entschied er sich, daß er mit anderen gehen wollte. Und er ging weg. Und als er dies tat, hörte er seinen Vater rufen in der Kühle des Abends: `Sohn, komm geh mit mir. Sohn, ich bin hier. .....A Und er sang für seinen Sohn: Ich will keinen anderen, denn ich liebe nur dich. Ich werde dich nie vergessen, oder allein lassen. Und er wartete. Aber der Junge verbarg sich. Er verbarg das Liebeslied füreinander. Und als er das süße Lied seines neuen Freundes sang, da erkannte er, daß er sich hatte täuschen lassen. Er erkannte, daß er sein Herz dem anderen gegeben hatte. Etwas, wo er wußte , das sein Vater es nie tun würde. Wie konnte er seinem Vater wieder begegnen? Er fühlte sich so schmutzig und der Liebe seines Vaters unwürdig. Und das Lied, das einmal so viel Freude in sein Herz gebracht hatte, es ließ ihn jetzt wegrennen. Und trotzdem sang sein Vater für ihn: Komm her mein Kostbarstes, ich weiß du bist verletzt. Obwohl du mich verlassen hast, heiße ich dich doch willkommen zu Hause. Und der Vater nahm den kleinen Jungen hoch und begegnete seinen Ängsten, er trocknete seine Augen und wusch ihn rein, als er ihn nahe an seinem Herzen hielt, fester als er ihn je zuvor gehalten hatte. Dann sang er seinem Sohn zu: Ich will keinen Anderen, denn ich habe ja dich. Ich werde dich nie vergessen oder verlassen. Obwohl der Sohn die Liebe seines Vaters spürte, so war es doch nicht so wie zuvor. Und es würde nie wieder so sein. Und obwohl der Vater ihn liebte, der Sohn konnte ihn nicht so klar hören wie vorher. Denn weißt du, als er seine Liebe einem Anderen gab, da wurden seine Ohren verschlossen für den Einen der ihn wirklich liebt.
Und obwohl der Vater ihn noch inniger liebte als vorher, der Sohn konnte ihn nur schwer hören oder glauben. Und immer noch sang der Vater: Ich liebe dich, oh wie ich dich liebe. 2x
Tag für Tag rief der Vater nach seinem Sohn. Aber Tag für Tag ging der Sohn weiter und weiter weg. Dann begann er wieder seine Liebe anderen weiterzugeben, denn er hatte immer noch einen leeren Platz in seinem Herzen, wo er einst seinen Vater geliebt hatte. Ein leerer Platz, der danach verlangte ausgefüllt zu werden. Aber seit es für ihn schwerer und schwerer wurde die Stimme seines Vaters zu hören, da begann er wieder auf die Stimme des Fremden zu hören. Und er sang sein Lied jedem Fremden, der ihm zuhörte. Denn weißt du, er war immer noch ein kleiner Junge mit Mangel. Und kleine Jungs brauchen ihren Vater. Und wenn sie nicht kommen, wenn der Vater ruft, dann werden sie hoffnungslos verloren sein. Und er wurde hoffnungslos verloren, verzweifelt verloren, voller Furcht und Scham, verletzt und schmutzig, krank und sterbend, allein in der Dunkelheit. Und jede andere Stimme, der er seine Liebe gegeben hatte, jede einzelne, hörte auf ihm zurück zu singen. In Wirklichkeit wurden ihre Liebeslieder Schreie des Hasses und Lügen und ihre zarten Umarmungen waren nicht mehr sanft, wie es die seines Vaters waren, sie verletzten jetzt. In Wirklichkeit fühlten sich ihre Arme wie eiserne Gewänder an, wie Ketten aus Stahl anstatt Armen der Liebe. Und eines Tages erkannte er, daß er gefangen war, ohne Ausweg. Und er erkannte, das da nur einer war, der ihn wirklich geliebt hatte. Und das war sein Papi. Wenn nur sein Papi ihn jetzt hören könnte. Wenn er nur da wäre. Und er weinte. Papi, so lieb. Ich bin allein. Ich fürchte mich und ich möchte nach Hause kommen. Und er wartete. Wie sollte sein Vater ihn noch lieben können, nachdem was er getan hatte.
Und dann hörten seine Ohren einen altbekannten Klang, eine altbekannte Stimme, und sein Herz spürte eine altbekannte Wärme, als sein Papi ihn aufhob und den Jungen in seinen Armen hielt. In einer altbekannten Umarmung. Und sein Papi sang: Ich liebe dich, oh wie ich dich liebe. 2x Und sein Papi hielt ihn fest. Und als er den Jungen hielt, tat er etwas Eigenartiges. Er begann die Ketten und Gewänder wegzunehmen, eines nach dem anderen. Und dabei liebte er den Jungen die ganze Zeit.
Er entwirrte all die Ängste, die der Junge je kannte. Er löste die Netze der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, jedes einzelne. Er schnitt selbst jeden Schaden und Schmerz weg, den der Junge auf Andere gelegt hatte. Verbunden mit jedem harten Wort, List und jeder bitteren Tat, die er je getan hatte. Und er zerbrach die Härte seines Herzens, die durch des Jungen eigenen Zweifel und Stolz aufgebaut wurden. Und er trocknete jede Träne und nahm des Jungen eigenen Schmerz und Ablehnung hinweg, als er den Schmutz und Unrat wegwusch, mit dem der Sohn bekleidet war. Für viele Jahre schon. Und dann tat der Vater etwas ganz Eigenartiges. Er lud all diese Dinge auf sich selbst. Selbst die Strafe, die der Junge verdiente, als Konsequenz seines eigenen Versagens. Der Junge war überwältigt von Friede und Freude. Aber es betrübte ihn, als er sah, was er seinem Papi angetan hatte. Denn weißt du, das Gewicht all der Dinge, die den Junge so beladen hatten, zerbrach das Herz des Vaters. Denn der Vater liebte seinen Sohn, er liebte ihn so sehr, daß er bereit war für seinen Sohn zu sterben. Und während das Gewicht der Sünde ihm das Leben nahm, sang der Vater immer noch das Lied, mit sterbendem Atem: Ich will keinen anderen, denn ich liebe nur dich. Ich werde dich nie vergessen oder allein lassen. Und der Junge saß da, leer und allein, erstaunt von dieser kostbaren Liebe . Und er wartete, denn er wußte, daß all die anderen Stimmen gegangen waren. Alles was er hören konnte, war seines Papi´s Lied. Die Erinnerung spielte diesen Schlußrefrain immer wieder in seinen Ohren. Und nach einer Weile schlief er ein, der beste Schlaf den er kannte, seit er mit seinem Vater in der Kühle des Abends spazieren ging. Und als er schlief, begann etwas Wunderbares. Er hörte das Lied, daß sein Papi ihm sonst sang. Nach einer Weile konnte er das Gesicht seines Papi´s sehen. Er war sicher, daß er spürte, wie sein Papi sanft das besondere weiße Kleid über ihn legte. Und darüber den Mantel mit all den wunderbaren Farben, was ein Zeichen seines Papi´s tiefer Liebe zu ihm war. Und dann spürte er eine Wärme, so groß, daß dies nur die Arme seines kostbaren Vaters sein konnten, die ihn hielten. Und dann erkannte der Junge die Wahrheit: Sein Papi war hier und lebendig. Und das war kein Traum, sondern es war eine vollkommene Ruhe. Sein Vater liebte ihn, ganz egal wie. Dessen war er sich jetzt sicher. Mehr all je zuvor. Der kleine Junge hielt seinen Vater fest. Denn er wußte jetzt, daß nichts ihn trennen konnte von der Liebe seines Vaters. Nie wieder.
So hielten sie sich gegenseitig. Und sie sangen dieses Lied. Ich will keinen Anderen, denn ich liebe nur dich. Ich werde dich nie vergessen oder allein lassen. Hier in deinen Armen will ich immer sein. Ruhend in der kostbaren Liebe, die du für mich hast. Ich liebe dich, oh wie ich dich liebe.
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 Ich will nicht weg
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