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 | Wissenwertes über Mosambique |
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Woher kommt der Name Mocambique
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Als die Portugiesen am Ende des 15. Jh. erstmals an den südostafrikanischen Küsten auftauchten, regierte auf der Ilha de Mocambique ein arabischer Sklavenhändler. Seine Macht reichte bis weit ins Landesinnere. Der Überlieferung nach nannte man ihn „Mussal A I Bik" oder „Moussa Ben Mbiki". Dieser Ausdruck scheint sich schließlich leicht verändert als Ortsbezeichnung eingebürgert zu haben.
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Die Hungerstatistik
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Gemessen am Nahrungsmittelangebot zählt Mosambik nach einer Studie der FOA (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) zu den fünf ärmsten Ländern der Welt. Während in den Industriestaaten jedem Einwohner täglich Nahrung mit einer Energie von 3340 Kilokalorien zur Verfügung steht, sind es in Mosambik nur 1720 Kilokalorien. Der internationale Durchschnitt liegt bei 2720 Kilokalorien. Die Studie berücksichtigt dabei den Zeitraum von 1994 bis 1996. Nach Angaben der FAO benötigt eine 30 jährige Frau (55 kg Gewicht) bei leichter Arbeit täglich 2040 Kilokalorien bzw. 2380 Kilokalorien bei schwerer körperlicher Arbeit. Gleichaltrige Männer mit 65 kg Gewicht haben einen Energiebedarf von 2531 bzw 3429 Kilokalorien. Feldarbeit und Holzhacken - der Alltag in Afrika - gehören dabei zu den schweren körperlichen Tätigkeiten, Die 22 Mio. Mosambikaner zählen damit zu den 828 Mio. Menschon weltweit, die chronisch unterernährt sind.
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Teure Aids Behandlung
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Nirgendwo sonst auf der Welt breitet sich Aids derart rasant aus wie im südlichen Afrika. von den weltweit 34 Mio. HIV Infezierten leben 24 Mio. in Afrika südlich der Sahara. Allein on Südafrika infezieren sich nach Schätzungen des Gesundheitsministeriums 1700 Menschen täglich. Das die ärmsten Länder zu den am stärksten von dieser Krankheit betroffenen zählen und die Pharmaindustrie hohe Preise für die Medikamente verlangt wird zunehmend zu einem Problem. Für die meisten Betroffenen in Afrika sind die Arzeneimittel unerschwinglich
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Was ist ein Mural?
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Murals sind eine spezifische, populäre und sehr politische Kunstform im modernen Mosambik. Sie entstanden in ihrer Urform im Unabhängigkeitskampf gegen die Kolonialmacht. Revolutionäre Themen und Thesen wurden damals ähnlich den Graffiti-Bildern unserer Heimat auf Hauswände und Mauern gepinselt. Mit der Unabhängigkeit erlangte die Kunst ihren von der sozialistischen Regierung geförderten Höhepunkt der Schaffensperiode. Zahlreiche Murals entstanden damals hauptsächlich im Stadtgebiet von Maputo. Nationale Helden und wichtige Parteislogans wurden so der Bevölkerung nahegebracht. In der Folgezeit verschwanden die Texte nach und nach und die Murals entwickelten sich zu anspruchsvoll gestalteten Gemälden. Malangatana als berühmtester Vertreter dieser Kunstform schuf damals den Mural im Garten des Naturhistorischen Museums. Später wurden Murals ganz gezielt eingesetzt als Denkmäler zur Preisung der sozialistischen Revolution und an zentralen Stellen im Stadtgebiet aufgestellt, so auch der 95 m lange Mural gegenüber dem Heldendenkmal. Mit der Demokratisierung des Landes seit dem Friedensschluss haben sich die Murals, die immer eng an den Sozialismus geknüpft waren, überlebt.
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Bodennutzungssysteme
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Brandrodung Das Brandrodungssystem wird hauptsächlich im Landesinneren auf mageren Böden praktiziert. Dabei wird ein Stück Land abgeholzt und anschließend abgebrannt. Die Asche bleibt als Dünger zurück. Es wird entweder direkt in die Asche oder mit einem Pflanzstock gesät. Nach ein bis zwei Ernten ihm Boden erschöpft und muss für bis zu 25 Jahre brachliegen; ehe er erneut nutzbar wird. Dieses ökologisch bedenkliche System ist selbstverständlich nur bei einer sehr dünnen Bevölkerungsdichte möglich. Bei hohem Bevölkerungsdruck erfolgt heute dagegen häufig bereits nach 7 Jahren Brache der erneute Anbau, was den Boden dauerhaft schädigt und die Ernteerträge kontinuierlich schmälert. Hack und Pflugkultur Dies ist die klassischen Anbaumethode in Regionen, wo fruchtbare Böden eine intensive Bearbeitung mit Hacke oder Ochsenpflug ermöglichen. Es wird das Prinzip der Fruchtfolge angewandt. Auf eine fünf- bis sechsjährige Kultivierungsperiode folgt eine gleich lange Brache.
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Wirtschaft
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Währung1 Metical (MT) = 100 CentavosWechselkurs1 US$ = 23.588 MT (April 2004) Export / Importgüter- Wichtige ExportgüterAluminium (55%), Garnelen, Baumwolle, Tabak, Granit- Wichtige ImportgüterMaschinen und Ausrüstung (50%), Konsumgüter, Kleidung, Mineralien Wichtige Handelspartner- ExportEU (30%), Südafrika (13%), Simbabwe, Spanien, Portugal, USA- ImportSüdafrika (44%), EU (16%), Portugal, Australien, USA Infrastruktur- Eisenbahn3.271 km- Straßen30.400 km (davon 5.685 km befestigt)- Flugplätze168 (davon 22 mit befestigter Landebahn)- HäfenMaputo, Beira, Nacala, Inhambane, Pemba, Quelimane
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