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Zachary Thitu und seine Familie
Ich heiße Zachary Thuu Thitu, bin 39 Jahre alt und wuchs in Kenias Zentralprovinz Nyeri, im Dorf Mung’aria of Aguthi auf.
Ich bin der Erstgeborene von elf Kindern, neun Jungen und zwei Mädchen.Als ich geboren wurde, war mein Vater Pastor in einer Lokalgemeinde sowie Zimmermann, meine Mutter war Hausfrau und sie lebten zusammen, bis sie am 12. Juni 2005 starb.
Meine Eltern liebten sich und ihre Kinder sehr. Aber wir waren relativ arm, besaßen kein Land und waren von einem anderen Stamm als die anderen im Dorf. Gott hat uns dennoch Anerkennung in der Gesellschaft geschenkt. Viele haben uns wegen unserem Familienzusammenhalt bewundert.Ich lernte schon früh Verantwortung zu übernehmen, denn mein Vater war oft monatelang beruflich unterwegs. So half ich meiner Mutter beim Kochen, badete die Geschwister, holte Wasser und versorgte unsere beiden Kühe. Ich hatte eine glückliche Kindheit.



Zachary mit seinen Kindern  Beim Besuch im Slum von Nairobi  Bei Freunden zu Besuch 


Ausbildung
1975 ging ich in die Vorschule in Gichira; sie war drei Kilometer von uns entfernt. Die nächsten Jahre trug ich schäbige Kleidung und ertrug darin die Hitze im Sommer und die Kälte im Winter. 1985 bekam ich den Schulabschluss nach Klasse 8.
Ich übte 1983 für meine Prüfungen und schaffte 27 von 36 Punkten, ein gutes Ergebnis. Aber mein Vater war zu der Zeit zu arm, so dass ich erst 1985 die erste Klasse der weiterführenden Schule besuchen konnte, allerdings eine Schule für diejenigen, die so arm sind, dass sie das Schulgeld für bessere Schulen nicht bezahlen können. Ich war der beste Schüler in der Aguthi Schule von Klasse 1 bis Klasse 4. Beim Direktor hatten wir Chemie und er bat mich, ihm beim Unterrichten zu helfen. Ich unterrichtete in Klasse 3. Ich probierte das Examen schon in Klasse 3 und schnitt besser ab als manche in Klasse 4. Am besten war ich in Naturwissenschaften.
Dadurch, dass wir nicht genug Gerätschaften im Labor der Schule hatten, schnitt ich in der Abschlussprüfung schlecht ab. Dennoch hätten die Lehrer es gern gesehen, wenn ich eine Universität besucht oder eine Lehrerausbildung gemacht hätte, aber die Finanzen meines Vaters ließen dies nicht zu.
Das Abschlussexamen in Klasse 4 musste ich selbst bezahlen. Während mein Vater 1988 wegen einer Verschwörung an seinem Arbeitsplatz gefangen genommen wurde und ins Gefängnis kam, war ich gezwungen, Zimmermann zu erlernen. Obwohl er ein Gnadengesuch einreichte und den Fall auch gewann, verlor er zum Schluss dennoch, weil er kein Bestechungsgeld annahm. Von 1989 an ab dem Alter von 19 Jahren, gerade als ich die Schule beendet hatte, lag die Last, für die Familie zu sorgen, auf meinen Schultern.
Mein Leben als ChristIm Dezember 1990 erlebte ich auf einer Jugendkonferenz in Nyahururu in Kenia meine Bekehrung. Ich ließ mich 1991 in einer Gemeinde des vollen Evangeliums taufen, wurde im selben Jahr mit dem Heiligen Geist getauft und hatte Gemeinschaft in einer evangelistischen Jugendgruppe. Ich begann meinen Dienst in Krankenzimmern, Polizeistationen, Gefängnissen und Gemeinden.
Nach vier Monaten wurde ich zum Leiter der Jugendgruppe gewählt. Ich evangelisierte in den Straßen von Maralal, Bargoi, Wamba und Nakuru.
Die Freundschaft mit Pastoren genoss ich sehr, mehr als die mit meinen jugendlichen Freunden. Dies ist der Grund, weshalb ich es liebe, Gott und den Menschen zu dienen.Ich habe mich sehr bemüht, ein gutes Leben zu führen, die Menschen zu lieben und die Verzagten zu ermutigen. Dadurch wurden Pastoren berufen, ich habe Evangelisationen organisiert und leitete verschiedene gemeindliche Bereiche.
Ehe und Familie
Ich heiratete 1999 Elizabeth Nyambura in der Ngong Full Gospel Gemeinde. Wir sind mit zwei Kindern gesegnet: ein Junge, Keith Thitu, 8 ½ Jahre und eine Tochter, Elsie Wangui, 4 Jahre.
Wir führen ein sehr gesegnetes Eheleben. Wir spielen gern mit unseren Kindern, beten zusammen und lernen es immer mehr, Gott in unseren Bedürfnissen zu vertrauen.
Meine Begabungen
Ich kann gut Gottes Wort lehren und predigen. Gott hat mich mit der pastoralen Dienstgabe beschenkt, ich ermutige gern andere Menschen.
Meine Talente liegen im technischen Bereich, ich kann gut andere anlernen. Mir bereitet es Freude zu schreiben, zu planen und arbeite gern als Pionier. Ich liebe erbauliche Gespräche.
.Mein DienstIch lehre das Wort Gottes und habe andere zum Pastorenamt geführt. Einige wurden davor bewahrt, Selbstmord zu begehen.
Ich habe als Jugendleiter gedient, als Gemeindeältester und zur Zeit als Missionar im Südsudan. Gott sprach zu mir durch Träume, in den Sudan zu gehen und dort Gemeinden zu gründen. So ging ich 2005, nachdem ich meine Arbeitsstelle verlassen habe, in den Sudan.
Wärend ich mich auf den Einsatz im Sudan vorbereitete, traf ich ein deutsches Ehepaar, die in Kenia Planungen machten, die Sudanesen mit dem Evangelium zu erreichen. Sie boten mir an, mich für meinen Dienst im Sudan zu unterstützen. Letztendlich konnten sie aber meine Vision nicht ganz teilen.Seitdem gehe ich immer wieder – meist für drei Monate - in den Sudan, so wie es finanziell möglich ist. Zwei Gemeinden wurden seitdem gegründet.
Zukunftspläne und fianzielle Unterstützung
Ich würde gern viele Gruppen von Menschen mit dem Feuer der Liebe Gottes erreichen, so wie Gott mich führt. Es gibt im Sudan so viele Dörfer, in denen noch nie ein Pastor war wegen der großen Entfernungen und aufgrund von Feindseligkeiten. Diese Dörfer sind meine Zielgruppe.
Ich möchte viele Anbetungsgruppen gründen, auch in den kleinsten Orten und sie regelmäßig besuchen, um ihnen zu helfen, dass das Feuer der Liebe Gottes weiterhin bei ihnen bestehen bleibt.
Ich plane auch Projekte, die für das Zusammenleben wichtig und leicht zu erreichen sind, wie Landwirtschaft, Vorbereitungslehrgänge, Entwicklungsprojekte für Frauen, technische und medizinische Lehrgänge. Das Ziel dabei ist es, die Menschen mit dem Evangelium zu erreichen und sie gleichzeitig in ihre Gemeinschaften einzugliedern.
Ernährungsprogramm im Sudan
Es war dort möglich, Pastoren zusammen zu führen, so dass sie nun in der Stadt Wau im Süden des Sudan als ein Team zusammen arbeiten.
1. Ich habe arme Menschen in Dörfern mit Essen versorgt,
2. Kinder unterrichtet,
3. vier gemeindliche Mitarbeiter trainiert und 4. Kranke medizinisch versorgt.

Material für meinen Dienst
Für meinen Dienst im Sudan benötige ich Finanzen für folgendes:Miete für das Missionszentrumeinen Transportereinen BeamerLohn für die MitarbeiterKosten für Entwicklungs- und Landwirtschaftsprojekteeigene UnterhaltskostenEbenso benötige ich Unterhaltskosten für meine Familie.

Wir danken jedem, der meinen Dienst oder meine Familie mit Gebet oder Finanzen unterstützt.

Dezember 2008 Zachary Thuu Thitu



Hier könnt ihr den kompletten Lebensbericht vonZachary Thitu und Elizabeth lesen und als pdf Dokument downloaden  
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