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Das Leben Jesu - Anbetung
Zu dieser Stunde frohlockte Jesus im heiligen Geist und sprach: Ich preise dich, Vater und Herr Himmels und der Erde, dass du solches den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. Ja, Vater, so war es wohlgefällig vor dir. (Lukas 10, 21) Das erste Mal, als ich Lukas 10,21 las, ging ich einfach über das Wort "frohlockte" hinweg, so als ob ich begriffen hätte, was es wirklich bedeutet. Dann eines Tages, während ich versuchte, das griechische Wort für "frohlocken" zu verstehen, entdeckte ich die wahre Bedeutung von dem, was Jesus im Geist getan hatte.
Das griechische Wort "agalliao" wurde verwendet, wenn man sich auf die Art und Weise bezog, wie Jesus im Geist frohlockte. "Agalliao" bedeutet "springen; jubeln, vor Freude springen, seine Freude durch Springen und Hopsen zum Ausdruck bringen und maßlose oder ekstatische Freude und Entzücken zeigen." Obwohl ich es mir noch nicht so richtig vorstellen kann, wie das für seine Jünger ausgesehen haben mag, freue ich mich an dem Gedanken, dass mein Herr vor Freude gesprungen ist. Ich hoffe, dass ich damit niemanden kränke, der vielleicht der Ansicht ist, ich treibe es mit der Schrift zu bunt. Dass man ein Bild vom Lamm Gottes zeichnet, das sich wie ein Kind benimmt und herumspringt, könnte bei manchen auf Ablehnung stoßen. Ich versichere dir, mein Ziel ist es, die Vorstellung zu erhellen, wie wir uns vor dem Herrn mit all unserer Kraft freuen können, so wie es David und Jesus taten und wie Gott selbst es über sein Volk tut. Jesus ahmt seinen Vater nach Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern nur was er sieht den Vater tun; und was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, dass ihr euch verwundern werdet. (Joh 15, 19-20) Als Jesus herumsprang und sich freute, tat er nur das, was er seinen Vater gerade tun sah. Wir sollen darüber staunen oder - wie das Griechische auch "staunen" definiert - völlig überwältigt davon sein, was Jesus für alle sichtbar tat. Jesus wirkte unglaubliche Wunder, während er auf der Erde war, aber nichts wäre wundervoller als zu beobachten, wie der Sohn herumspringt und sich am Vater erfreut, so wie sich der Vater an Ihm erfreut. Gott gebraucht den Propheten Zephanja, um sich über Sein Volk zu äußern. Er drückt sich ganz wie Jesus in Lukas 10,21 aus: Denn der Herr dein Gott ist bei dir , ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein. (Zeph 3,17) Das hebräische Wort für "frohlocken", das an dieser Stelle benutzt wird, ist "suws". Es bedeutet "strahlen; fröhlich sein; außerordentlich froh sein; Fröhlichkeit verbreiten; an jemanden Gefallen finden;" Der Schöpfer des Universums ist fröhlich und in der Lage, am Zusammensein mit seinem Volk Spaß zu empfinden. Wenn Gottes Zorn groß ist, warum sollte nicht auch Seine Freude groß sein? Ich glaube, dass das prophetische Wort von Zephanja 3,17 in Lukas 10, 21 ausgeführt wird. Jesus wird inmitten Seines Volkes retten und über ihm frohlocken, während Er in Gottes Liebe ruht und über uns singt. So wie Jesus Seinen Vater nachahmt, so sollen wir Ihn nachahmen. Überschäumende Freude ist ein Teil unseres Erbes. Zephanja 3,17 erwähnt auch, dass Gott singt. Für "singen" wird das hebräische Wort "Rinnah" gebraucht. Es bedeutet "quietschen, Freudenschrei, einen fröhlichen Lärm machen, Freude, Proklamation, frohlocken, rufen, Triumphgesang." In Psalm 67,4 sagt der Psalmist: "Lasst die Völker fröhlich sein und vor Freude singen." "Die Völker" sind der Rest der Welt außerhalb Israels. Für "singen" steht das hebräische Wort "Ranan" oder "Rinnah". Das bedeutet wir sollen Fröhlichkeit ausstrahlen und einen fröhlichen Lärm machen. Ich weiß, es mag schwierig sein, sich vorzustellen, wie sich Gott beim Singen anhören würde, aber genau das gibt uns etwas Einblick, wie es sein kann. Sein Gesang ist voller Freude und Triumphgeschrei. Wenn er das Licht ins Sein rufen kann, dann stell dir mal vor, wie Sein Freudenschrei aussieht. Grund zum Jubeln In Lukas 10,18 heißt es, dass Jesus beobachtete, wie der Satan gerade wie ein Blitz vom Himmel fiel. Jesus freute sich weder über diese Schau, noch freute Er sich, als Er den Jüngern Macht über Schlangen und alle Macht über den Feind gab. Er freute sich über die Tatsache, dass Sein Vater diese Weisheit vor den Gescheiten zurückhielt und sie den Naivlingen gab. Obwohl Jesus Gott ist, der Fleisch wurde, war Er doch auch Mensch. Als Mensch war Er überglücklich, als Er die Weisheit der Wege Gottes erkannte. Wir sollten ebenso voller Freude sein, wenn wir die Weisheit hinter Gottes Handeln in unserem Leben erkennen. Gottes Siegesruf ist nicht für Ihn selbst, sondern für uns. Gott ist wirklich auf der Seite seines Volkes Jesus wurde vor Seiner Geburt gepriesen Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth ward des heiligen Geistes voll... (Lukas 1, 41) Johannes der Täufer hüpfte vor Freude, als er noch im Leib von Elisabeth war. Aufgrund dessen wurde sie mit dem Heiligen Geist erfüllt. Wenn wir keine Angst davor haben, die Freude zu zeigen, die aus unserer Begegnung mit Jesus entsteht, werden andere aufgrund dieser Freude gerettet und mit dem Heiligen Geist erfüllt (siehe Psalm 40,3). In der puren Freude darüber, Gott zu kennen, steckt mehr Kraft als wir denken. Und Maria sagte: "Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes" (Lukas 1, 46-47) Man ist der Ansicht, dass Maria diese Worte zu Gott gesungen hat. Das Wort "freuet" ist das gleiche Wort, das in Lukas 10,21 benutzt wird, wo Jesus Gott preist, nämlich "agalliao", das "herumspringen" bedeutet. Marias Geist sprang vor Freude herum als sie den Weg Gottes ging. Da sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. (Matt 2,10-11) Wie König David waren diese Könige hoch erfreut, als sie den Erlöser erblickten. In ihrer Kultur war das Hinfallen oder Sich Niederbeugen ein Akt tiefer Ehrerbietung. Was die restlichen Könige dieser Welt eines Tages tun werden, führten sie in diesem Moment prophetisch aus (siehe Psalm 86,9 und 110,1). Große Freude und Anbetung wird Jesus immer vorausgehen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. (Lukas 2,13-14) Die Anbetung Jesu begann schon, bevor er geboren wurde, mit Elisabeth und Maria. Dann beugten sich Könige vor Ihm nieder und priesen einen neugeborenen König. Und plötzlich kam die Menge der himmlischen Heerscharen und rühmte die Herrlichkeit Gottes in der Höhe. Es gab schon immer viel Aufregung um Jesus herum. Ich denke, seine Gegenwart verlangt das auch. Ehre bei den Menschen suchen Worüber wir ganz sicher sein können in Bezug auf das irdische Leben Jesu ist, dass Er nie die Ehre von Menschen suchte. Er dachte nie, dass es wichtig wäre, die Anerkennung der Leute zu gewinnen, um Seine Bestimmung erfüllen zu können. Bei uns ist das nicht immer so. Wir ringen um die Zustimmung der anderen und messen unseren Erfolg an ihren Reaktionen. Denn sie hatten lieber die Ehre bei den Menschen als die Ehre bei Gott. (Joh 12,43) Johannes benutzt das griechische Wort "doxa" für "Ehre". Im Altgriechischen bedeutet doxa "Meinung, Beurteilung, Spekulation, Erwartung." Johannes schrieb bezüglich der Obersten, die heimlich an Jesus glaubten, dass sie die Anerkennung bei den Menschen, ihre Meinungen über sich oder Erwartungen an sie mehr liebten als die von Gott und deshalb ihren Glauben versteckt hielten. Diese Obersten, die Macht und Autorität besaßen, fürchteten sich davor, aus der Synagoge ausgestoßen zu werden. Irgendwie war ihnen das Lob und die gute Meinung der Pharisäer wichtiger als der Beifall Gottes. Das mag uns allen als Warnung dienen. Die Pharisäer hatten ihren Dienst für Gott nicht als "Schlangenbrut" begonnen, wie Jesus sie nannte (Matt 3,7). Sie hatten ursprünglich gute Absichten, wie wir auch. Es war interessant für mich herauszufinden, dass sich die Pharisäer im Grunde selbst ernannt hatten. Es gibt keine geschichtlichen Vermerke bezüglich ihrer Herkunft oder welcher israelitische Stamm sie gezeugt hatte. Die Hinweise auf sie gehen bis auf 160-140 vor Christus zurück. Sie kamen um 76 vor Christus an die Macht und änderten den Begriff des Judaismus dahingehend, dass er nun keine Religion mehr war sondern ein Gesetz. Ihre Studien befassten sich mit der Interpretation des Gesetzes. Sie entwickelten ein zweifaches Gesetz: das geschriebene und das mündlich überlieferte. Sie glaubten, dass der Weg zu Gott über das Gesetz führte. Sie stellten sich Jesus entgegen, weil Er die Lehren des mündlich überlieferten Gesetzes zurückwies. Manchmal sind die größten Überträger des religiösen Geistes selbsternannte Leute - diejenigen, die versuchen, einer Not zu begegnen, von der sie glauben, dass sie existiert. Die Pharisäer wussten, dass Israel Gott brauchte und sie bestimmten selbst den Weg, wie das geschehen sollte. Die Vorstellung, was die Gemeinde braucht und wie man es macht, ist in den Kirchen auch heute noch lebendig. Egal wie du es bringst, es ist der religiöse Geist. Oft bürden sich Lobpreisleiter und Musiker diese Nöte auf ohne zu wissen, dass das Aufgabe der Fürbitte ist. Gott allein begegnet den Bedürfnissen seines Volkes. Gott richtet sich ein Lob zu ...und sprachen zu Ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen): "Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du Lob zugerichtet"? (Matt 21,16) Ich finde es interessant, dass der Herr das Wort ""Unmündige" benutzte, als er von dem Lob sprach, das er sich zurichtet. Das griechische Wort "Nepios" bedeutet: "Kind, oder ein Kind, das noch nicht richtig sprechen kann." "Kartatizo" wird für das Wort "zugerichtet" verwendet und bedeutet: "eine Sache in die entsprechende Position bringen, mündig, vollständig." In umschriebener Weise könnte Matthäus 21,16 lauten: "Wahres Lob kann nur durch den Mund derer in seine entsprechende Position gebracht und durch Gott vervollständigt werden, die mit kindlichem Vertrauen Gott preisen." Wenn ich versuche, meinen eigenen Lobpreis selbst zu vervollkommnen, nehme ich Gott aus dieser Aufgabe heraus.Lobpreis ist Macht Ich möchte bei diesen beiden Schriftstellen etwas verweilen. Es ist interessant, den Unterschied zwischen Psalm 8,3 und Matthäus 21,16 zu betrachten. Jesus übersetzte in Matthäus 21 Psalm 8. Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen. (Ps 8,3) Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen : "Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du Lob zugerichtet"? (Matt 21,16) Jesus erklärt uns, was Psalm 8 heißt. LOBPREIS ist MACHT. Ausgereifter Lobpreis ist eine von Gott zugerichtete Macht. Das ist der Lobpreis, der den Feind vertilgt. Lobpreis ist die Waffe, mit der wir die Stimme der Pein, die gegen uns auftritt, vertilgen. Der Ankläger kann nicht standhalten, wenn eine Stimme Gott laut preist. Obwohl es nicht viele Schriftstellen gibt, die beschreiben, wie Jesus den Vater preist, gibt uns Lukas 10 zuverlässigen Einblick in Seine Gefühle bezüglich Lobpreis. All die Zeiten, in denen er sich entfernte, um alleine zu beten, müssen auf jeden Fall Lobpreiszeiten enthalten haben. Das Bedeutendste in unserem Lobpreisleben wird immer das sein, was wir im Verborgenen mit dem Herrn erleben. Was mit Jesus in Seiner Stillen Zeit geschah offenbarte sich in Seinem Freudenausbruch gegenüber Seinem Vater. Spontane Äußerung Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Das Volk aber, das ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! (Matt 21, 8-9) Das war die berühmteste Lobpreis- und Anbetungssession in der Geschichte. Jesus hielt Seinen triumphalen Einzug in Jerusalem und die Menschen liefen zusammen. Als sie "Hosanna" riefen, sagten sie eigentlich: "Rette, wir beten." Die Wurzel dieses Wortes liegt im Hebräischen und bedeutet "ein Hilfeschrei." "Hosanna" wurde aber irgendwie verändert und später als ein Wort für Lobpreis benutzt, aber an diesem Tag riefen die Menschen nach ihrem Erlöser. Dieser Schrei war Psalm 118 entnommen worden, der immer am Laubhüttenfest gelesen wurde. Am letzten Festtag rief man "Hosanna". Deshalb empfanden es die Pharisäer so anstößig, da diese Art von Lobpreis Gott an den heiligen Festen vorbehalten war. Obwohl es sich um einen traditionell typischen Lobpreis handelte, war der Anlass kein traditioneller Grund, um eine Geschreisession auf der Straße zu veranstalten. Bei der Ankunft Jesu begannen die Menschen - ob sie nun tatsächlich begriffen was geschah oder nicht - spontan zu loben und preisen. Sie taten traditionelle Dinge auf spontane Art. Während sich die Pharisäer fragten, um was es bei dem ganzen Lärm ging, empfing Jesus das Lob, das Ihm gebührte. Ich weiß nicht ob die Bewohner von Jerusalem um die Bedeutung dessen, was sie taten, tatsächlich wussten. Kennen wir denn die Bedeutung dessen, was während der Anbetungszeit in der Gemeinde passiert? Da geschehen Dinge im Heiligen Geist, die unser logischer Verstand nicht erfasst. Wir sehen uns jedes Mal einer Entscheidung gegenüber, wenn wir uns versammeln, um Gott anzubeten. Werden wir Menschen sein, die auf der Straße "Rette, wir beten!" schreien oder Pharisäer, die ablehnen, was sie nicht verstehen wollen? Gefühlsbetonung Da aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten sahen die Wunder, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: Hosianna dem Sohn Davids! wurden sie entrüstet...(Matt 21, 15) In Matthäus 21,8 breitete "viel Volks Kleider auf den Weg" aus und priesen laut. Sie befanden sich außerhalb der Stadt. In Vers 15 heißt es, dass die Kinder im Tempel waren und schrien und "Hosianna" sagten. Immer wenn ich ein Kind schreien sehe möchte ich wissen, wo das Problem liegt. Ich gehe grundsätzlich davon aus, Schreien bedeutet es gibt ein Problem. Als die Pharisäer sahen, wie die Kinder schrien und die Menschen Jesus priesen, wie es nur an den besonderen Festtagen üblich war, waren sie nicht nur eifersüchtig darauf, sondern sie fühlten sich auch von der allgemeinen überemotionalen Reaktion, wie sie es betrachteten, abgeschreckt, die sich ihrer Meinung nach nun in diesen kleinen schreienden Kindern zeigte. Sie begriffen einfach nicht, dass dies eine echte Antwort war - ein Akt heiliger Anbetung des Retters. Wie oft hast du schon gedacht, dass manche Leute während einer öffentlichen Lobpreis-Session für deinen Geschmack zu gefühlsbetont sind? Ich weiß, dass ich das schon gedacht habe. Doch wenn sich Gott ein Lob aus dem Munde der Unmündigen zurichtet, dann müssen wir hin und wieder mit solchen Gefühlsbekundungen rechnen - zeitweiliges Schreien, Lachen, Tanzen und vielleicht andere Formen, von denen David in den Psalmen spricht, wie zum Beispiel Zittern, was heftiges Schütteln meint (siehe dazu Psalm 2, 11). Kürzlich warnte mich der Herr, ich solle aufhören, Leute bei ihrer Anbetung zu beobachten. Es gab Zeiten, in denen es mich inspirierte, wenn ich jemanden Gott echt anbeten sah. Man findet mittlerweile mehr denn je Ablenkung während des Lobpreises. Der Feind macht Überstunden, um unsere Augen auf alles andere als Jesus zu lenken. Es wird immer wichtiger, ganz auf den Herrn konzentriert zu bleiben, und auch schwieriger. Zitate Es folgen nun zwei Zitate von Männern, die ähnlicher Meinung darüber sind, was ein Lobpreislied und das Prophetische gemeinsam haben. "Es ist deshalb unwahrscheinlich ... dass Paulus von "geistlichen Liedern" sprechen würde, wenn er es darauf beziehen wollte, dass man die traditionellen Oden aus dem Gesangbuch des jüdischen Psalters nimmt. Er hatte vermutlich eher die Werke, die spontan inspiriert und aus diesem Anlass geschrieben worden waren, im Auge..." (Ralph Martin) "Das Singen von Kirchenliedern entwickelte sich in der Gemeinde des 1. Jahrhunderts nach Christi und geht auf die Sekte der Therapeutae zurück. Ihre Zusammenkünfte werden so beschrieben, dass einer aus der Gruppe aufstand und ein Loblied zu Gott sang, entweder ein neues, das er selbst verfasst hatte oder ein älteres von einem früheren Komponisten. Die anderen folgten nacheinander in der entsprechenden Ordnung. In den Abendveranstaltungen wurden die Männer und Frauen zunächst getrennt und sie sangen Loblieder, manchmal im Wechsel, wobei sie diese Gesänge häufig durch rhythmische Bewegungen begleiteten. Dann wurden die Männer und Frauen durch göttliche Inspiration zu einem Chor und sangen Hymnen und Danksagungen zu Gott, ihrem Erretter." (Philo)
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