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Wenn man einen Plan hat, der dem des Heiligen Geistes entgegensteht ist dies ein echtes Hindernis. Selbstsüchtiger Ehrgeiz wird den stärksten Ruf zum Dienst bremsen, aber nichts ist zerstörerischer, als Schmeichelei zu glauben. Nichts wird einem starken Mann eher den Boden unter den Füßen wegziehen, als wenn er anstrebt, dem Bild gerecht zu werden, das durch Schmeichelei von ihm entstanden ist. Da Schmeichelei oder Komplimente in irgendeiner Form Teil des täglichen Lebens eines Lobpreisleiters und eines Musikers oder Darstellers sein kann, wäre es nützlich, dieses Thema etwas näher zu betrachten. Eine wahre Geschichte Alle von uns wissen, wie sich Schmeichelei anhört und wie sie gebraucht wird, aber es gibt subtile Wege, wie sie sich in unserem Leben festsetzt und viel zerstören kann. Lasst mich eine wahre Geschichte mit euch teilen. Als ich ein junger Mann war (bevor ich den Herrn kannte) traf ich ein Paar, das starken Einfluss auf mich hatte. Der Mann war Lehrer für klassische Gitarre und er war eine göttliche Verabredung in meinem Leben. Es hat Jahre gedauert, bis ich merkte, wie wichtig sein Input für mich war. Ich wurde von ihm stark ermutigt. Andererseits hatte seine Frau einen anderen Einfluss auf mich. Sie sagte regelmäßig zu mir: "Wenn du in das Zimmer kommst, erhellst du den ganzen Raum. Es ist wundervoll, dich hier zu haben." Das hört sich zuerst unschuldig an, aber nach Monaten ähnlicher Aussagen hing ich an ihren Lippen. Dann eines Tages, als sie auf ihren Mann böse war, grüßte sie mich mit: "Oh meine Güte, ist etwas nicht in Ordnung? Du schaust so blass aus, geht es dir gut?" Ich fühlte mich sofort krank und war völlig unter ihrer Kontrolle. Dann begann sie ihren Ärger auf ihren Mann (bei mir) abzuladen und in kurzer Zeit empfand ich den Mann, den ich einst liebte, als Ärgernis. Eine verpasste Gelegenheit Als Ergebnis davon wurde die Zeit, die Gott für mich als Training vorgesehen hatte durch ihre negative Meinung über ihren Mann verkürzt. Diese Meinung hatte ich übernommen und nun blockierte sie meine Fähigkeit, von ihm etwas zu empfangen. Ich verpasste einige der besten Jahre meines Trainings, dadurch, dass ich mich durch Schmeichelei kontrollieren ließ. Du magst denken, dass du stärker gewesen wärst als ich und dich nicht so leicht hättest übertölpeln lassen. Vielleicht hast du Recht, aber der Feind kennt unsere Schwachheiten und wird jeden Vorteil ausnutzen, den er bekommt. Es ist Zeit, diese Taktik zu durchschauen und sie zu besiegen. Was ist Schmeichelei? Ich möchte doch einmal darauf eingehen, wozu manche Schmeichelei benutzt wird und vor allem, wie gefährlich sie wirklich ist. Am besten fangen wir damit an, was Schmeichelei bedeutet. Das Wort kommt von Kolakeria, ist also griechischen Ursprungs. Es gibt einen Unterschied zwischen Ermutigung und Schmeichelei. Die griechische Definition von Schmeichelei bedeutet "Beweggrund aus Eigeninteresse". Wenn dir jemand schmeichelt, will er etwas von dir. Andererseits ist es so, dass, wenn dir jemand sagt, dass er es mag, wie du Piano oder Gitarre spielst, er damit ausdrücken will "es ist offensichtlich, dass du das Instrument lernst". Das ist Ermutigung. Diese Art der Ermutigung wird jemanden dazu bringen, sein Handwerk weiterzuverfolgen, frei von der Bemühung die daher kommt, dass man den Übertreibungen gerecht wird. Die Grenze überschreiten Die Definition des Lexikons für Ermutigung bedeutet: "Jemanden mit Hoffnung, Mut oder Vertrauen zu inspirieren". Das griechische Wort für Ermutigung ist parakaleo und das bedeutet "jemanden näherrufen, anflehen und trösten". Die Bibel lehrt uns, uns gegenseitig zu ermutigen. (Hebr. 10,25) aber sie warnt uns vor Schmeichelei (Röm. 16,18) Wenn jemand durch eine Belastungsprobe gehen muss, dann sollen wir ihn mit Hoffnung ermutigen, aber für viele von uns gibt es die Tendenz, niemanden leiden sehen zu wollen und unsere Ermutigung kann zu weit gehen und zur Schmeichelei werden. In diesem Sinne enthält unsere Schmeichelei Kontrolle und Manipulation. Irgendwie versuchte Petrus, der Jünger Jesu, den Herrn zu kontrollieren, indem er sagte, er wolle nicht, dass er nach Jerusalem gehen solle und leiden müsse (Matth. 16,22). In diesen Schriften benutzt Petrus das Wort Tadeln als er mit Jesus spricht. Dieses Wort bedeutet etwas verbieten, aber es bedeutet auch Ehrerbietung zeigen, den Preis von etwas erhöhen, ermahnen. Petrus versuchte, Jesus zu sagen, dass es für ihn mehr wert sei, bei seinen Jüngern zu bleiben, als den Plan Gottes zu erfüllen indem er starb. Ich bin sicher, dass Petrus innerlich Schmerzen litt bei dem Gedanken daran, dass sein Freund sterben sollte, und so war er willens, jeden Trick anzuwenden, um den Schmerz zu stoppen. Petrus benutzte manipulative Schmeichelei in der Hoffnung, die Gedanken des Retters der Welt zu kontrollieren. Jesus ging mit diesem Geist in der einzig effektiven Art um. Er befahl Satan, hinter ihn zu gehen. Schmeichelei, Pathah, im Hebräischen, erklärt das Wort Schmeichelei ziemlich ähnlich wie das Griechische aber mit ein wenig farbigeren Beschreibungen. Es hat eine einfache Wurzel: gewöhnlich im übertragenen Sinne (geistlich oder moralisch) "einfach sein" (verursachen, machen) oder (auf böse Art) "irreführen, anlocken, betrügen, vergrößern, verlocken, verführen". Die Intention von Schmeichelei Die Intention der Schmeichelei ist, eine Person glauben zu lassen, dass man ganz ehrlich die Wahrheit sagt, sie quasi "um den Finger zu wickelt" oder sie sogar irrezuführen und sie zu betrügen. Jemanden "um den Finger zu wickeln" ist ein Versuch, ihm Scharfsinn und Urteilsvermögen wegzunehmen. In Schmeichelei und lockeren Komplimenten ist große Macht. Diese Macht wird fast immer benutzt um in irgendeiner Art zu kontrollieren oder zu manipulieren. Psalm 78,35 redet davon, wie Israel dem Herrn mit dem Mund schmeichelte mit dem Zweck, ihn, den Herrn der Heerscharen, irrezuführen, anzulocken oder den König der Könige in seinem Sinne beeinflußen zu wollen. "Und sie erinnerten sich daran, dass Gott ihr Fels war und der Heilige Gott ihr Erlöser. Dennoch schmeichelten sie ihm mit dem Mund und logen ihn mit ihren Zungen an. Weder war ihr Herz bei ihm, noch waren sie standhaft in seinem Bund." Gott kann man nicht kontrollieren! Es ist eine Sache, einen andern Menschen oder einen Leiter versuchen kontrollieren zu wollen, indem man ihm schmeichelt, aber es ist eine ganz andere Sache, wenn man diesen Trick mit dem allmächtigen Gott versuchen will. Wir alle benutzen (vermutlich) regelmäßig Worte, um andere zu kontrollieren und Schmeichelei ist eine der schlechteste dieser Waffen. Aber bei Gott ist diese Art der Manipulation in jeder Weise wirkungslos. Gott ist nicht wie Menschen, die meinen, sie verdienen all die Komplimente, die sie bekommen. Er ist jedes Wort des Lobpreises wert oder der Bewunderung, die man sich ausdenken kann, aber sag es ihm nicht einfach weil du denkst, er muss es hören, sondern weil du denkst, dass es wahr ist. Wie Schmeichelei dich von Gottes Plan wegbringen kann In 1. Könige 13 gibt es eine Geschichte von einem Mann Gottes, der den Anweisungen des Herrn folgte, so gut es ging. Alles lief gut, bis ein alter Prophet ihn betrog. Der alte Prophet stellte Ehre und Autorität dar und er benutzte Schmeichelei, um den Mann von seinem Weg abzubringen, der von Gott für eine bestimmte Aufgabe berufen war. Ich glaube, dass der alte Prophet etwas von der neuen Salbung kosten wollte, die auf diesem Mann Gottes war und er war bereit, ein bisschen zu lügen, um es zu bekommen. Der Mann Gottes wurde daraufhin umgebracht und die Anweisungen Gottes wurden nie voll zu Ende geführt. Zu Beginn in Vers 7 sagte der König zu diesem Mann Gottes noch: "Komm mit mir und erfrische dich und ich will dir eine Belohnung geben." Aber der Mann Gottes sagte zum König "Wenn du mir die Hälfte deines Hauses geben würdest, würde ich nicht mir dir gehen, noch würde ich hier Brot essen oder Wasser trinken." Weil der Herr mir befahl: "Du sollst weder Brot essen noch Wasser trinken noch den Weg zurückgehen, den du gekommen bist." So ging er auf einem anderen Wege heim und nahm nicht den Weg, auf dem er nach Bethel gekommen war. Nun lebte ein alter Mann in Bethel und dessen Söhne kamen und erzählten ihm alles, was der Mann Gottes an jenem Tag in Bethel getan hatte und sie erzählten ihm die Worte die er zum König gesprochen hatte. Und ihr Vater sagte zu ihnen: "Welchen Weg nahm er?" Und die Söhne hatten gesehen, welchen Weg der Mann Gottes aus Juda genommen hatte. Dann sagte er seinen Söhnen: "Sattelt den Esel für mich." So sattelten sie den Esel für ihn und er ritt auf ihm weg. Die Täuschung durch den Propheten So ritt er dem Mann Gottes nach und fand ihn unter einer Eiche sitzend und sagte zu ihm: "Bist du der Mann Gottes, der von Juda kam?" Und er sagte: "Ja, das bin ich." Dann sagte er zu ihm: "Komm mit mir heim und iss Brot." Und er sagte : "Ich kann weder mir dir zurückkommen noch mit dir gehen, noch will ich hier mit dir Brot essen oder Wasser trinken." Weil mir der Herr einen Befehl gab: "Du sollst dort weder Brot essen, noch Wasser trinken, kehre nicht auf dem selben Wege zurück auf dem du gekommen bist." Und er sagte zu ihm: "Ich bin auch ein Prophet wie du und ein Engel sprach zu mir durch das Wort des Herrn und sagte: "Bringe ihn zurück in dein Haus, damit er Brot essen möge und Wasser trinken möge." Aber er log ihn an. So ging der Mann Gottes mit ihm und aß in seinem Haus Brot und trank Wasser. Nun, als sie am Tisch saßen, empfing der Prophet, der ihn zurückbrachte, ein Wort des Herrn und er rief zu dem Mann Gottes aus Juda und sagte: "So spricht der Herr." Weil du dem Befehl des Herrn nicht gehorcht hast und den Anweisungen, die der Herr dein Gott dir gegeben hat, nicht befolgt hast, sondern zurückgekehrt bist und an dem Ort, wo er dir sagte du sollst dort nicht Brot essen oder Wasser trinken, Brot gegessen hast und Wasser getrunken hast, wird dein Leib nicht in das Grab deiner Väter kommen." Und so kam es, dass er nachdem er Brot gegessen hatte und getrunken hatte, den Esel für ihn, den Propheten, den er zurückgebracht hatte, sattelte. Nun als er gegangen war, lief ihm ein Löwe über den Weg und tötete ihn und sein Leib wurde auf den Weg geworfen, der Esel stand daneben und der Löwe stand auch daneben. Und siehe da, es kamen Leute vorbei und sahen den Körper auf dem Weg, der Löwe neben dem Leib und sie kamen in die Stadt, wo der alte Prophet lebte und erzählten es. Als der Prophet, der ihn zurückbrachte, es hörte sagte er: Es ist der Mann Gottes, der den Befehlen Gottes nicht gehorchte, daher hatte der Herr ihn dem Löwen zum Fraß gegeben, der ihn zerriss und tötete, so wie es das Wort des Herrn zu ihm sagte (1. Könige 13,7-26). Wenn jemand irgendeine Art der Kontrolle über dich hat aufgrund von Komplimenten bitte zuerst Gott, dir zu vergeben, dass du dies für dich selbst in Empfang genommen hast, ohne es an ihn weiterzugeben und bete dann, von dieser Krankheit befreit zu werden. Wie ging Jesus mit Schmeichelei um? "Und siehe, einer kam zum Herrn und sagte: Was muss ich Gutes tun, um ewiges Leben zu haben? Und er sagte zu ihm: Warum nennst du mich gut? Es gibt keinen, der gut ist außer Gott. Aber wenn du das Leben behalten willst, halte die Gebote." (Matth. 19,16-17). "Und sie kamen und sagten zu ihm: "Lehrer, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und niemand verweist; weil du nicht parteilich bist sondern den Weg Gottes in Wahrheit lehrst. Ist es recht, eine Steuer an Caesar zu zahlen oder nicht? Sollen wir zahlen oder sollen wir nicht zahlen?" Aber er, der er ihre Scheinheiligkeit kannte, sagte zu ihnen: "Warum versucht ihr mich? Bringt mir einen Dinar". (Markus 12,14-15) In beiden Schriften kennt Jesus die Motive der Menschen, die ihn nach etwas fragen. In beiden Fällen waren ihre Beweggründe selbstsüchtigen Ursprungs und er wusste es. Genau nachdem dir jemand gesagt hat, wie sehr er eine bestimmte Eigenschaft bei dir bewundert, ist es am wahrscheinlichsten, dass du deine schlechteste Entscheidung triffst. Die Reaktion des Paulus "Und als wir auf dem Weg zum Gebetshaus waren, traf uns eine Jungfrau, die von einem Dämon besessen war, sie brachte ihrem Herrn viel Geld ein durch Wahrsagerei: Diese Frau folgte Paulus und uns und schrie: "Diese Männer sind Diener des höchsten Gottes, und zeigen uns den Weg zum Heil" (Apg. 16,16-17). Ich hätte es als Kompliment angesehen, wenn das jemand von mir gesagt hätte. Aber sogar in dieser ausgesprochenen Wahrheit war Manipulation. Ihre Schmeichelei wurde zutreffend als "Wahrsagerei" betitelt. Es ist dämonisch, Schmeichelei zu benutzen, selbst wenn das, was du sagst, Wahrheit enthält. Und das tat sie viele Tage. Aber Paulus war bekümmert, drehte sich um und sagte zu dem Dämon: Ich befehle dir im Namen Jesu Christi, verlasse diese Frau." Und er verließ sie in der selben Stunde (Apg. 16,18). Schlussfolgerung Während der 35 Jahre, die ich nun hauptsächlich im Musikgeschäft bin, habe ich beobachtet, wie Schmeichelei regelmäßig Musiker und Darsteller (einschließlich mir) völlig zerstört hat. Das kann eintreffen, wenn man Schmeichelei annimmt und sie benutzt, um zu bekommen, was man will. Da ich ein geistliches Amt innehabe, erlebe ich immer wieder, dass sich Christen dieses Bollwerks nicht bewusst sind. "Schmeicheln" wie es im Musikgeschäft hieß, passiert auch in christlichen Kreisen, aber unter dem Begriff "Vernetzung". Es ist in Wirklichkeit ein politischer Geist und er arbeitet im Untergrund und tut so, als ob er das geistliche Amt weiterbringe. Es beginnt ganz harmlos, aber es dauert nicht lange bis es zur ausgewachsenen Manipulation wird. Der Herr hebt den Lobpreis in der Kirche auf eine höhere Ebene, damit geht auch eine erhöhte Irreführung unter Musikern (Christen) einher. Es muss Freiheit vom politischem Geist und von Manipulation durch Schmeichelei geben, bevor die höhere Salbung voll in Kraft kann.  KLMN÷ kŗEŗÓ¶(f…°L Ū’ ü ż !!!9!Ć/Ć0Ę0ź03ą3å4ż4|6½6,8<8-;;<<<=<><żņķņżčżčżčżčżčżčżčżčżćżčżķżņżčżčżčżčżčżčżčżčżķż0JCJ0JCJCJaJCJOJPJQJ^JCJ/LMNü ż ž ’ !!!Ÿ#<<ł“²ło²²²²²łłC$$IfÖń’#€ ÖÖ ’’’’öˆ6Ö’Ö’Ö’Ö’3Ö4Ö`Ö ’’’’aöE$$If–-ÖÄ’¬#€ ÖÖ ’’’’öˆ6Ö’Ö’Ö’Ö’3Ö4Ö-`Ö ’’’’aö$If ><ż<<=<><¼ŗC$$IfÖń’#€ ÖÖ ’’’’öˆ6Ö’Ö’Ö’Ö’3Ö4Ö`Ö ’’’’aö,1h°‚. °ĘA!°‰"°‰#‰$n%°°Ä°Ä Ä i<@ń’< StandardCJ_HaJmHsHtHBA@ņ’”B Absatz-Standardschriftart.U`¢ń. Hyperlink >*B*ph’N^`N Standard (Web)¤d¤d[$\$OJPJQJ^JW`¢ Fett5\.X`¢!. 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